Der PRG - Ökologie - Technik - Spass

01. 12. 2008:     Theorie und Praxis der Noddelwelle

Grau ist alle Theorie, viel kann man spekulieren über aufgepumpte Hydros und geplante Köpfe und Tiefe der Ventiltaschen...
Wenn aber die Nockenwelle hinterm Nockenwellenrad gebrochen ist und das Rad nur noch dank der Schraube davor sitzt, sind solche Theorien doch eher "für den Hugo".
Denn das war der Fall, und es erklärt einiges Ungemach. Wieso die Kiste zum Beispiel mit der selben ESP-Einstellung mal gerusst hat und mal nicht.
Die Nockenwelle konnte also vor und zurück wandern. Das erklärt die Küsser. Irgendwann war es dann zuviel und sie ist komplett gebrochen.
Ein neuer Kopf liegt auf der Werkbank und bekommt den Feinschliff.
Und damit das alles nicht so einfach wird, wird wieder umgebaut auf mechanische Stößel und doppelte Ventilfedern. Denn die hat der TDI nicht. Dank Hydros hat er auch kürzere Ventilfedern und das beisst sich womöglich mit dem größeren Hub unserer Benziner-Nockenwelle. Wenn es so war, daß die Federn schon fast auf Block gingen, dann könnte das die Nockenwelle überlastet haben und auch zu dem seltsamen Bruch hinterm Rad geführt haben. Aber das werden wir wohl nie ergründen. Wir wissen nur, daß diese Nockenwelle mit mechanischen Stößeln und den zugehörigen Doppelfedern nie Ärger gemacht hat. Im DI-Kopf hat sie dann nicht lange gehalten.